Sperischer Vogel Islam

Traumatherapie, das Böse und der Islam: Teil 1

“Das Elend des Menschen ist zu gross. Man muss glauben.” ~ Heinrich Heine

Dieser Tage wird Trauma im Westen oft per se mit islamisch verhülltem Terror assoziert, und diejenigen die Trauma verursachen mit faschistisch-fanatischen Muslimen gleichgesetzt. Dies ist geschichtlich und faktisch unlogisch wie uns ein Blick in die Tages-Nachrichten und unsere Weltgeschichte beweisen kann. Trauma wird von Menschen und den Naturgewalten überall und in verschiedenster Weise verursacht. Wobei es weiterhin zu unterscheiden gilt, ob das Trauma vom Menschen am Mitmenschen durch einen Unfall verursacht wurde, Fahrlässigkeit, Dummheit oder tatsächlich durch das kriminell Böse welches in vielen Menschen wuchert und sich gerne organisiert.

“Dafür, dass es so viel Fürchterliches anrichtet und anrichtete, wird dem Bösen tatsächlich sehr wenig echte Aufmerksamkeit gewidmet.”

Wenn wir uns auf das kriminell Böse im Menschen konzentrieren, ist selbiges im rationalen Zeitalter des Westens eher eine irrationale Abstraktion, eine Kette von psychologischen und sozialen Umständen. Allzuviel haben weder Wissenschaft noch die Kunst zum Bösen zu sagen, trotz  Massenvernichtungen, Genoziden und unsäglich vielen Grausamkeiten und Barbareien welche uns seit Anbeginn der Vernunft jenseits aller Vernunft plagen. Dafür, dass es so viel Fürchterliches anrichtet und anrichtete, wird dem Bösen tatsächlich sehr wenig echte Aufmerksamkeit gewidmet. Man muss wohl dem Bösen selbst einmal ausgeliefert gewesen sein, um zu verstehen, dass das Böse mitnichten auf Psychologie, Psychiatrie, Justiz und soziale Funktionen reduziert und darin eingegrenzt werden kann, sondern dass es eine fulminante Gewalt der totalen geistigen spirituellen und körperlichen Vernichtung ist, die durch den Menschen auf die Mitmenschen wirkt. Ich finde es absolut angebracht im Zusammenhang mit dem Bösen von einer satanisch-sadistischen Naturgewalt zu sprechen.

Das Böse lebt sich da aus, wo Menschen verwundbar sind, Korruption wuchern kann und Menschen offen sind für Furcht, Demagogie und Hass. Das Böse benutzt dabei gläubige Menschen genauso für seine Zwecke, wie Atheisten, Linke und Rechte, arm und reich. Das Ziel ist immer Kontrolle des freien Lebenswillens und Zerstörung. Es gibt kein gutes Böses und keinen Zweck der böse Mittel heiligt. Das Böse erfüllt immer nur sich selbst und kein höheres Ziel. Das Böse im Menschen ist skrupellos, babarisch und perfide. Krieg, Gefangenschaft, Mord und Folter sind Ausdruck eines extremen sadistischen Bösen, eben genauso wie Terrorismus und organisierter sexueller Kindesmissbrauch.

Wenn wir uns wirklich den Phänomenen des Bösen annähern und sie präventiv verstehen wollen, müssen wir endlich mehr darüber reden was das Böse eigentlich ist und warum wir so verwundbar sind in seine Fänge zu geraten. Traumatisierte Menschen haben direktes Wissen über das Böse, aber die derzeitige Wissenschaft versucht dieses Böse durch Leugnung wegzu-therapieren statt sich pro-aktiv damit auseinanderzusetzen. Ein guter Trauma-Therapeut muss in vieler Hinsicht nicht nur ein guter Arzt und Psychologe, sondern auch ein Magier und Kriminologe sein.

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Kirsten Roya Azal - Künstlerin. Autorin. Fotografin.

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